Die Lage in Nordrhein-Westfalen
Im August 2026 wurden in Nordrhein-Westfalen 63 Fälle von Telefonbetrug öffentlich gemeldet, verteilt auf 63 Meldungen. August 2026 ist der letzte vollständig erfasste Monat.
2 dieser Meldungen beziffern einen Schaden; zusammen ergibt das mindestens 4.155 €. Der tatsächliche Schaden liegt höher, weil viele Meldungen keine Summe nennen.
Häufigste Masche in Nordrhein-Westfalen war im August 2026 „Schockanruf“ mit 24 von 63 Fällen (38 %).
Im Juli 2026 waren es 73 Fälle – das sind 10 weniger (14 %).
Diese Zahlen bilden ausschließlich öffentlich berichtete Fälle ab und sind keine amtliche Statistik. Wie sie zustande kommen und wo ihre Grenzen liegen, steht in der Methodik.
Monatsverlauf seit Juni 2026
Gemeldete Fälle je Monat. Der laufende Monat ist noch unvollständig und deshalb hervorgehoben; die Kennzahlen oben beziehen sich auf August 2026.
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Die interaktive Karte zeigt alle Fälle bundesweit – der Link springt direkt auf den Ausschnitt in Nordrhein-Westfalen.
Sorge um jemanden in Nordrhein-Westfalen?
Die meisten Fälle auf dieser Seite treffen Menschen über 70 – und fast immer am Telefon zu Hause. Wer weiß, wie die Anrufe ablaufen, erkennt sie deutlich früher; darüber einmal in Ruhe zu sprechen, hilft mehr als jede Warnung im Ernstfall.
Unsere Materialien sind kostenlos und ohne Anmeldung lesbar:
Die 10 jüngsten Meldungen in Nordrhein-Westfalen
Jeder Eintrag verlinkt auf die Originalmeldung. Insgesamt sind für diese Region 221 gemeldete Fälle erfasst.
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10.09.2026 Kreis Unna Falsche Polizeibeamte Schaden nicht beziffert
Im Kreis Unna häufen sich betrügerische Anrufe, bei denen sich Täter als Polizisten ausgeben und gezielt Senioren zur Herausgabe von Wertgegenständen verleiten wollen.
Quelle: Ruhr Nachrichten
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10.09.2026 Bonn Callcenter-Betrug Schaden mind. 138.000 €
Ein 22-jähriger Bonner, der als Kontenorganisator für eine Telefonbetrügerbande tätig war und 40 Prozent der Beute erhielt, wurde vom Landgericht Bonn wegen elf Betrugsfällen mit einem Gesamtschaden von 138.000 Euro zu einer Jugendstrafe verurteilt.
Quelle: General-Anzeiger Bonn
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09.09.2026 Köln Callcenter-Betrug Schaden nicht beziffert
Vor dem Landgericht Köln beginnt ein Prozess gegen drei Angeklagte, die als Bande ältere Menschen in Köln und Umgebung mit der Masche falscher Bankmitarbeiter um Geld gebracht haben sollen, indem sie Debitkarten abholten und PIN-Nummern erschlichen.
Quelle: Radio Erft
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09.09.2026 Kranenburg Callcenter-Betrug Schaden nicht beziffert
Ein 77-jähriger Mann aus Kranenburg wurde durch einen falschen Microsoft-Mitarbeiter am Telefon betrogen, der sich Fernzugriff auf seinen Laptop verschaffte und einen niedrigen vierstelligen Betrag vom Online-Konto des Seniors abbuchte.
Quelle: Kreispolizeibehörde Kleve
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09.09.2026 Erkrath Callcenter-Betrug Schaden nicht beziffert
Ein 82-jähriger Erkrather wurde von einem falschen Mitarbeiter eines Online-Versandhändlers angerufen, gab seine Kontodaten heraus und wurde um mehrere Tausend Euro betrogen.
Quelle: Polizei Mettmann
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08.09.2026 Lüdenscheid Gewinnversprechen kein Schaden entstanden
Ein Lüdenscheider erhielt eine WhatsApp-Nachricht mit einem fingierten Gewinnversprechen über knapp 12.000 Euro, gab seine Kontodaten preis und wurde daraufhin angerufen, doch seine Bank erkannte den Abbuchungsversuch der Betrüger rechtzeitig und verhinderte den Schaden.
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08.09.2026 Lügde Schockanruf kein Schaden entstanden
Eine ältere Frau aus Lügde wurde Opfer eines Schockanrufs, bei dem Betrüger vorgaben, ihr Sohn habe einen tödlichen Unfall verursacht und benötige Kaution – ein aufmerksamer Bankmitarbeiter verhinderte jedoch die Geldübergabe.
Quelle: radiolippe.de
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08.09.2026 Solingen Schockanruf Schaden nicht beziffert
Eine 89-jährige Solingerin wurde von einer unbekannten Frau angerufen, die sich als Mitarbeiterin des Amtsgerichts ausgab und behauptete, der Sohn der Seniorin müsse eine Kaution zahlen, woraufhin die Seniorin ihr Bankschließfach leerte und einen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen unbekannten Abholer übergab.
Quelle: Polizei Wuppertal
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07.09.2026 Gummersbach Falsche Polizeibeamte kein Schaden entstanden
Eine 92-jährige Frau aus Gummersbach wurde von einer angeblichen Bankmitarbeiterin angerufen, gab ihre PIN preis und übergab ihre Bankkarte an einen falschen Bankmitarbeiter, jedoch wurde die Karte rechtzeitig gesperrt, sodass kein finanzieller Schaden entstand.
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07.09.2026 Kreis Soest Schockanruf Schaden nicht beziffert
Am Montag, 7. September, gingen bei der Kreispolizei Soest zahlreiche Meldungen über Schockanrufe durch falsche Polizeibeamte ein, bei denen Opfer zur Herausgabe von Geld oder Wertsachen aufgefordert wurden; ob den Tätern Erfolg beschieden war, wird noch ermittelt.
Quelle: Soester Anzeiger