Die Lage in Rheinland-Pfalz
Im September 2026 wurden in Rheinland-Pfalz 28 Fälle von Telefonbetrug öffentlich gemeldet, verteilt auf 28 Meldungen. September 2026 ist der letzte vollständig erfasste Monat.
6 dieser Meldungen beziffern einen Schaden; zusammen ergibt das mindestens 376.500 €. Der tatsächliche Schaden liegt höher, weil viele Meldungen keine Summe nennen.
Häufigste Masche in Rheinland-Pfalz war im September 2026 „Falsche Polizeibeamte“ mit 14 von 28 Fällen (50 %).
Im August 2026 waren es 16 Fälle – das sind 12 mehr (75 %).
Diese Zahlen bilden ausschließlich öffentlich berichtete Fälle ab und sind keine amtliche Statistik. Wie sie zustande kommen und wo ihre Grenzen liegen, steht in der Methodik.
Monatsverlauf seit Juni 2026
Gemeldete Fälle je Monat. Der laufende Monat ist noch unvollständig und deshalb hervorgehoben; die Kennzahlen oben beziehen sich auf September 2026.
Auf der Karte ansehen
Die interaktive Karte zeigt alle Fälle bundesweit – der Link springt direkt auf den Ausschnitt in Rheinland-Pfalz.
Sorge um jemanden in Rheinland-Pfalz?
Auf dieser Seite siehst du gemeldete Fälle. Die tatsächliche Zahl dürfte höher liegen, weil viele Betrugsversuche nicht gemeldet werden. Außerdem bleibt es häufig nicht bei einem einzigen verdächtigen Anruf.
Wenn deine Eltern oder Großeltern in der Region leben, sprich das Thema in Ruhe mit ihnen an. Unser kostenloser Schutzplan hilft dir beim Einstieg und zeigt, welche Maßnahmen ihr gemeinsam vereinbaren könnt.
Die 10 jüngsten Meldungen in Rheinland-Pfalz
Jeder Eintrag verlinkt auf die Originalmeldung. Insgesamt sind für diese Region 125 gemeldete Fälle erfasst.
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23.10.2026 Kammerforst Schockanruf Schaden nicht beziffert
Trickbetrüger gaben sich als Polizeibeamte aus und brachten eine 89-jährige Frau in Kammerforst dazu, einen mittleren fünfstelligen Betrag als angebliche Kaution nach einem vorgetäuschten Verkehrsunfall eines Familienmitglieds an einen Kurier zu übergeben.
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22.10.2026 Kaiserslautern Falsche Polizeibeamte Schaden mind. 4.000 €
Eine 72-jährige Frau in Kaiserslautern wurde von Betrügern, die sich als Bankmitarbeiter und BKA-Beamte ausgaben, zur Übergabe von 4.000 Euro an einen Kurier verleitet; der 29-jährige Geldabholer wurde von der Kripo festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.
Quelle: Polizeipräsidium Westpfalz
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21.10.2026 Kreis Kusel Schockanruf Schaden nicht beziffert
Eine 88-jährige Seniorin aus dem Kreis Kusel wurde von Betrügern mit einer erfundenen Geschichte über einen Unfall ihrer Tochter dazu gebracht, einem unbekannten Boten mehrere zehntausend Euro zu übergeben.
Quelle: Polizeipräsidium Westpfalz
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21.10.2026 Kaiserslautern Callcenter-Betrug kein Schaden entstanden
Eine 47-jährige Frau aus Kaiserslautern wurde von einem Unbekannten angerufen, der behauptete, ihr Konto sei gehackt worden, und sie zur Installation einer App überredete, um Zugriff auf ihr Handy zu erlangen, doch die Frau wurde rechtzeitig misstrauisch und informierte die Polizei, sodass kein finanzieller Schaden entstand.
Quelle: Newsflash24
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21.10.2026 Landkreis Kusel Schockanruf Schaden nicht beziffert
Eine 88-jährige Seniorin aus dem Landkreis Kusel wurde durch einen Schockanruf, bei dem Betrüger einen Unfall einer Angehörigen vortäuschten, um eine mittlere fünfstellige Bargeldsumme gebracht.
Quelle: Polizeiinspektion Kusel und Polizeiwache Schönenberg-Kübelberg
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19.10.2026 Altrip Callcenter-Betrug Schaden mind. 2.400 €
Ein Senior aus Altrip wurde durch falschen Microsoft-Support dazu gebracht, Gutscheinkarten im Gesamtwert von 2.400 Euro zu kaufen, nachdem sein PC eine gefälschte Trojaner-Warnung anzeigte.
Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz
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17.10.2026 Mainz Callcenter-Betrug Schaden mind. 13.000 €
Ein Mann aus Mainz wurde durch falsche Bankmitarbeiter um rund 13.000 Euro betrogen, nachdem er per E-Mail zur Kontaktaufnahme verleitet wurde und den Tätern Zugriff auf sein Onlinebanking sowie seinen Computer gewährte.
Quelle: Polizeipräsidium Mainz
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16.10.2026 Kaiserslautern Callcenter-Betrug kein Schaden entstanden
Ein über 90-jähriger Senior aus Kaiserslautern, der bereits im Vorjahr durch Anlagebetrug einen sechsstelligen Betrag verloren hatte, wurde erneut von Betrügern kontaktiert, die vorgaben, sein Geld gegen Zahlung fünfstelliger 'Gebühren' zurückzuholen – der Mann wandte sich rechtzeitig an die Polizei und wurde vor weiterem Schaden bewahrt.
Quelle: Polizeipräsidium Westpfalz
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16.10.2026 Frankenthal Falsche Polizeibeamte Schaden mind. 23.900 €
Ein 64-Jähriger aus Frankenthal wurde von einem falschen Bankmitarbeiter per Telefon unter dem Vorwand eines Hackerangriffs dazu gebracht, 23.900 Euro auf ein fremdes Konto zu überweisen.
Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz
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15.10.2026 Neidenbach Schockanruf Schaden nicht beziffert
Betrüger brachten eine Seniorin aus Neidenbach mit einer erfundenen Geschichte über ein teures Medikament für die angeblich hospitalisierte Tochter dazu, Wertgegenstände im niedrigen sechsstelligen Bereich an einen unbekannten Abholer zu übergeben.
Quelle: Wochenspiegel